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Koko-Quelltabletten (torffrei) gĂŒnstig online kaufen und bestellen

Aufquellende Tabletten aus Kokosfaser, sogenannte Kokos-Quelltabletten sind einfach zu handhaben und aus nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoffen die komplett biologisch Abbaubar sind. Quelltabletten aus Kokosnussfasern sind komplett Keimfrei, deswegen eignen sie sich perfekt fĂŒr die Anzucht aus Samen und können nicht schimmeln.

Kokos Quelltabletten

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Koko-Quelltabletten gĂŒnstig online kaufen und bestellen

Wie benutz man Quelltabletten?

Die trockenen Quelltabletten werden zunĂ€chst in einer Schale oder SchĂŒssel platziert. Übergießen Sie die Kokos-Quelltabletten von oben mit lauwarmem Wasser und warten, bis sie vollstĂ€ndig aufgequollen sind – das dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten. Haben sie das Wasser aus der Schale komplett aufgesaugt, mĂŒssen Sie noch etwas nachgießen – sonst quellen sie nicht vollstĂ€ndig auf. Die Anzuchterde wird mit den Fingen oder einer kleinen Schaufel vermengt und in die Anzuchttöpfe gefĂŒllt. Der Samen wird nun in die Erde gesetzt, die Restfeuchte der Anzuchterde reicht aus um den Samen aufgehen zu lassen.

Der große Vorteil von Kokos Quelltabletten zu normaler Anzuchterde ist, dass sie keine Keime oder Bakterien enthalten. Die Erde kann somit nicht schimmeln. Sie enthĂ€lt auch keine NĂ€hrstoffe, was fĂŒr die jungen, sich entwickelnden PflĂ€nzchen optimal ist.

Besser keine Quelltabletten mit Zellulose HĂŒlle benutzen

Nutzen sie keine Quelltabletten mit einer HĂŒllschicht aus Zellulosefasern, da diese Tabs sehr eng gepresst und schwer zu durchwurzeln sind. Sie binden zu viel Stickstoff, trocknen viel zu schnell aus, die jungen Pflanzen geraten somit unter starkem Stress. Diese Quelltabs sind nicht geeignet fĂŒr grĂ¶ĂŸere Samen wie KĂŒrbis, Zucchini, Gurken, Mais, Bohnen, Tomaten oder Erbsen.

Die sieben Vorteile der Kokoserde

Mit der Kokoserde steht nun eine Alternative zur VerfĂŒgung, deren Vorteile sich auch ohne Blick auf die Umweltproblematik sehen lassen können:

  1. Leicht transportierbar: durch die Trocknung und anschließende Pressung zu „Briketts“ sind die gehandelten Humusziegel sehr leichtgewichtig und lange lagerfĂ€hig.
  2. Frei von SchĂ€dlingen und Unkrautsamen: Im Herstellungsprozess werden die Kokosfasern thermisch sterilisiert und enthalten somit keinerlei unerwĂŒnschte Samen oder Organismen. Optimal fĂŒr eine Aussaaterde, aber auch bei der Verwendung als Blumenerde sinnvoll. In handelsĂŒblicher Pflanzerde (und erst recht in Gartenerde!) machen sich die ungebetenen GĂ€ste dagegen oft nach ca. vier Wochen bemerkbar. Weiße Fliegen werden hĂ€ufig beobachet, die sich dann schnell ausbreiten.
  3. Sehr gute WasserhaltefĂ€higkeit: Durch die besondere Zellstruktur der Fasern ist Kokoserde in der Lage, viel Wasser und NĂ€hrstoffe aufzunehmen und gleichmĂ€ĂŸig an die Pflanze abzugeben. Man muss also deutlich weniger gießen!
  4. Problemlose Wiederbefeuchtung: Anders als Torf nimmt Kokoserde Wasser auch nach vollstÀndiger Austrocknung leicht wieder auf, verhÀlt sich also nicht wasserabweisend.
  5. Schimmel-Resistenz: Da die Kokoserde steril und frei von Schadstoffen und Pilzen ist, schimmelt sie auch nicht. Das ist besonders bei der Verwendung als Aussaaterde / Anzuchterde wichtig. Das Vorziehen von Samen mit langer Keimdauer, die in normaler Erde gerne dem Schimmel zum Opfer fallen, gelingt besser.
  6. WurzelbelĂŒftung: Die nach Wasserzugabe entstehende Kokoserde hat eine lockere Struktur, wodurch die Wurzeln der Pflanze optimal belĂŒftet werden. Je mehr Sauerstoff die Wurzeln erreicht, desto besser wĂ€chst die Pflanze.
  7. Strukturstabil und vergießfest: Die Pflanzenfasern behalten ihre Struktur, ĂŒberschĂŒssiges Wasser kann leicht abfließen. Die Erde wird durch hĂ€ufiges Gießen nicht verdichtet.

Dank ihrer hervorragenden Eigenschaften lĂ€sst sich Kokoserde vielseitig einsetzen. Sie entsteht aus nachwachsenden Rohstoffen und ist vollstĂ€ndig biologisch abbaubar. Dass ihre Verwendung als Torfersatz dazu noch die Moore schĂŒtzt, wird da fast zu einem schönen Nebeneffekt. Empfehlenswert wĂ€re sie auch ohne Aktivierung des Umweltgewissens.

Pflanzen vorziehen: Kokoserde als Anzuchterde

UngedĂŒngte Kokoserde eignet sich hervorragend als Anzuchterde, denn diese muss möglichst nĂ€hrstoffarm sein. Das mag verwundern, denn warum sollten die jungen Keimlinge nicht „gut gefĂŒttert“ werden? Weil es das Wachstum starker Wurzeln anregt, wenn die Pflanze nicht problemlos alles gleich vorfindet, was sie benötigt.

Erste NĂ€hrstoffe fĂŒr den Start stellt die Samenkapsel bereit, danach geht die Pflanze mittels Wurzelwachstum „auf die Suche“. Sind die kleinen PflĂ€nzchen dann richtig angewachsen, werden sie in gedĂŒngte Blumenerde umgetopft.

Ebenfalls wichtig fĂŒr Anzuchterde: Beetliebe Kokos-Anzuchterde ist frei von Mikroorganismen und Pilzen, die den Keimling angreifen könnten. Die Erde ist locker, sehr salzarm und durchlĂ€ssig, so dass die PflĂ€nzchen leicht pikiert werden können.

Und so ziehen Sie Ihre PflÀnzchen vor:

  • Weichen Sie hartschalige Samen vor dem EinsĂ€hen immer erst ein!
  • FĂŒllen Sie die Aussaaterde locker in das PflanzgefĂ€ĂŸ und drĂŒcken Sie die Samen in die Erdschicht. Wieviel Erde die Samen bedecken muss, ist unterschiedlich: Lichtkeimer werden nur angedrĂŒckt, damit das Licht sie gut erreicht. Dunkelkeimer werden etwas tiefer gesetzt, aber auch nicht zu tief!
  • Ein bis zwei Zentimeter Abstand sollte zwischen den Samen gelassen werden, damit sich die PflĂ€nzchen mit den Wurzeln nicht in die Quere kommen und beim Umtopfen dann schlecht zu trennen sind.
  • Gießen Sie die Aussaaterde mit kalkarmem Wasser an und halten Sie sie auch weiterhin feucht.
  • Die Keimung benötigt WĂ€rme, gleichmĂ€ĂŸg hohe Temperaturen (22 bis 28 Grad) sind optimal.
  • Sorgen Sie fĂŒr gute BelĂŒftung, wenn Sie ein Mini-GewĂ€chshaus oder andere abgedeckte GefĂ€ĂŸe verwenden.
  • Umtopfen sollten Sie die Jungpflanzen, sobald ihre Wurzeln gut ausgebildet sind. Meist sind sie dann etwa 8 bis 10 Zentimeter hoch und benötigen jetzt gedĂŒngte Erde. Sollten Sie im Einzelfall schon vor dem Umtopfen bemerken, dass ein Keimling nicht mehr wĂ€chst bzw. kĂŒmmert, ist eine Gabe mineralischen FlĂŒssigdĂŒngers im Gießwasser hilfreich. Aber bitte keinen organischen bzw. Bio-DĂŒnger verwenden, da im Substrat kaum Bakterien fĂŒr die nötige Umwandlung in verwertbare NĂ€hrstoffe vorhanden sind!

Kokoserde als Blumenerde

  • Sobald die Jungpflanzen groß genug sind, benötigen sie neben dem Haltesubstrat auch NĂ€hrstoffe, mĂŒssen also in normale Erde umgetopft werden.
  • Aus Kokoserde können Sie leicht gute Blumenerde herstellen, indem Sie einfach das Fehlende zugeben. Wie immer wenn es ums Pflanzenaufzucht und Pflege geht, gibt es dazu verschiedene Empfehlungen:
  • Dem ungedĂŒngten Humusziegel gleich zum Start warmes Wasser zugeben, das mit einem handelsĂŒblichen FlĂŒssigdĂŒnger angereichert ist. Da die Kokosfaser steril ist und keinerlei Mikroorganismen enthĂ€lt, ist ein BiodĂŒnger hier nicht anwendbar. Es braucht nĂ€mlich Mikroorganismen, um die organischen Bestandteile des BiodĂŒngers in eine fĂŒr die Pflanze verwertbare Form umzuwandeln. Nutzen Sie also einen mineralischen DĂŒnger, die im Handel speziell fĂŒr KĂŒbelpflanzen angeboten werden.
  • Die Kokoserde – egal ob bereits gedĂŒngt oder ungedĂŒngt – mit normaler hochwertiger Blumenerde im VerhĂ€ltnis 50:50 mischen. Sogar Gartenerde wird hier gelegentlich empfohlen. Es entsteht ein luftiges, lockeres, wasserspeicherndes Pflanzsubstrat, das fĂŒr viele Pflanzen gute Wachstumsbedingungen bietet.
  • Auch Sand oder Perlite können untergemischt werden. Dadurch erhöht sich der Mineralgehalt der Kokoserde und das Perlite wirkt als Drainage.