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Zucchini vorziehen, Anzucht & Aussaat - Wo und wann? Tipps vom Experten

31.03.2022 | Autor: Andy Köhler

Zucchini sind DAS Gartengemüse schlechthin. Wer kennt es nicht? Im Sommer wird man von Arbeitskollegen und Freunden geradezu überschwemmt mit Zucchini. Warum nicht auch mal selbst Hand anlegen und sich über den eigenen Ernteerfolg freuen? Wir als Gartenexperten möchten dich begleiten und dir mit den besten Tipps und Tricks rund ums Zucchini-Vorziehen beiseite stehen. Also komm mit uns auf die Reise und freu dich drauf, bald schon deine eigenen Zucchini ernten zu können!

Für den perfekten Überblick, wann welches Gemüse ausgesät werden sollte, hilft dir unser super praktischer Aussaatkalender, den du kostenlos downloaden kannst.
Wusstest du...

...dass der Name “Zucchini” aus dem Italienischen kommt und im Deutschen sowohl im Singular als auch für den Plural gebraucht wird? Außerdem kann man zwei Artikel für die Zucchini verwenden, nämlich “die” und “der”.

Wir werden dir erzählen, welches Anzucht-Zubehör du brauchst, an welchem Standort sich die Zucchini am wohlsten fühlt und geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Zucchini-Vorziehen. Also los geht’s!

Das passende Zubehör brauchst du

Wir wären keine Anzucht-Experten, wenn wir nicht alles an Zubehör in unserem Online Shop hätten, was du zum Vorziehen von Zucchini brauchst. Wir möchten dir hier erklären, womit du am besten arbeitest und wie du deine Zucchinisamen am besten zur Anzucht vorbereitest.


Zuerst brauchst du natürlich die passenden Samen. Bei uns bekommst du wundervolle Bio-Samen aus ökologischer Landwirtschaft. SIe sind samenfest und stammen aus unserem eigenen Bio-Anbau in Leipzig. Ob die klassische grüne Zucchini, die du aus dem Supermarkt kennst, runde Zucchini oder goldgelbe Zucchini - bei Beetliebe bleibt kein Zucchini-Traum unerfüllt. Im praktischen 3er-Set findest du alle drei Sorten vereint.

 

Damit du nicht durcheinander kommst, bestell dir doch gleich noch die super dezenten und günstigen Pflanzenschilder aus Holz dazu. Damit behältst du garantiert den Überblick, welche Zucchini-Sorte in welchem Töpfchen schlummert.

Obacht!

Zucchini-Samen solltest du jedes Jahr neu kaufen. Im Garten können sie unbemerkt mit z.B. Zierkürbissen aus der Nachbarschaft gekreuzt werden (Wind- oder Insektenbestäubung). Das dabei in den Kernen entstehende Cucurbitacin ist giftig. Dies gilt für alle Kürbisgewächse, also auch für Melonen und Gurken.

Außerdem möchten wir dir Anzuchterde wärmstens ans Herz legen. Anzuchterde hat im Gegensatz zu “normaler” Erde weniger Nährstoffe. Das sorgt dafür, dass die kleinen Keimlinge sich mehr anstrengen müssen, um die benötigten Nährstoffe aufzunehmen. Somit bilden sie stärkere Wurzeln aus und können zu stabileren Zucchini-Pflanzen heranwachsen. Unsere Anzuchterde findest du in Form von praktischen und platzsparenden Kokos-Quelltabletten, Kokos-Quellziegeln oder herzförmigen Kokos-Quelltabletten. In Kombination mit ein wenig Wasser geht das Kokos-Substrat auf und du hast im Nu ganz hochwertige Anzuchterde.

Anzuchttöpfe oder Anzuchtschalen sollten beim Zucchini-Anbau nicht fehlen. Die einzelnen Abteilungen unserer praktischen Pflanzgefäße sorgen dafür, dass jeder Zögling für sich alleine emporsprießen kann. Die Wurzeln kommen sich nicht in die Quere und die kleinen Zucchinis nehmen sich nicht gegenseitig die Nährstoffe aus der Anzuchterde weg. Unsere Anzuchttöpfe sind mit einem Löchlein im Boden versehen, sodass überschüssiges Wasser abfließen kann und die Gefahr von Staunässe gebannt ist.

Was das Praktische an diesen Töpfen ist? Die Modelle aus Zellulose kannst du mit einpflanzen! Sie sind so konzipiert, dass die Wurzeln sie durchdringen können. Im Beet verrotten die Töpfe nach wenigen Monaten und gehen ins Erdreich über. Sie sind also kompostierbar.

Außerdem findest du in unserem Shop Anzuchtschalen aus Plastik und Mini-Gewächshäuser mit Deckel.

Um die Samen bzw. die kleinen Pflänzchen nicht aus der Erde zu spülen, empfehlen wir dir, dass du statt einer Gießkanne einfach eine praktische Sprühflasche benutzt. Mit der kannst du nicht nur die Menge des Wassers besser einteilen, sondern auch die Kraft des Wassers, mit der du die Zucchini-Pflanzen bewässerst. 

Wir wären nicht Beetliebe, wenn wir dir nicht einen Super-Service bieten würden und vorsorglich drei Varianten von Grow-Sets mit dem nötigen Zubehör zusammengestellt hätten. Schau dich einfach um und entscheide für dich, welches am besten zu dir passt.

Wann solltest du mit dem Zucchini vorziehen starten?

Hinweis:

Wusstest du, dass Zucchini zu den Kürbisgewächsen gehören? Sie sind demnach in derselben Familie zuhause wie Wassermelone und Gurke. 

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Zucchini lieben es warm. Sie sind Schnellkeimer und Starkzehrer. Du solltest sie deswegen nicht vor Mitte/Ende April vorziehen. Wann man Zucchini vorziehen sollte, hängt ganz von den klimatischen Bedingungen ab. Wenn du schon im Februar oder März mit dem Zucchini Vorziehen anfangen würdest, müsstest du sie zu früh ins Beet pflanzen - und kalte Temperaturen mögen die Pflanzen gar nicht. Du solltest unbedingt die Eisheiligen Mitte Mai abwarten, bis du die Zucchinis ins Beet setzt. 

Für den perfekten Überblick, wann welche Samen ausgesät werden sollten, hol dir hier unseren praktischen Aussaatkalender kostenlos zum Download!

So sehen die perfekten Standortbedingungen aus

Wie die Deutschen im Mallorca-Urlaub, so lieben auch Zucchinipflanzen die Sonne und die Wärme. Leider können sie ihre Plätze im Beet nicht mit einem Handtuch reservieren, sodass du dafür sorgen musst, dass genug Raum für jede Pflanze ist, damit sie sich schön ausbreiten können. Neben Wärme und viel Platz lieben Zucchinipflanzen lockeren, nährstoffreichen Boden

Doch wie mögen es die Samen? Die idealen Standortbedingungen für Samen sind bei einer Temperatur von ca. 20-22°C auch eher warm. In einer Tiefe von ca. 3 cm und einem Standort mit viel Licht gelingt dir die Aussaat am besten. Genügend Wasser ist essenziell für das Keimen der Zucchini-Samen. Du solltest immer darauf achten, dass die Erde schön feucht ist. Dafür sorgst du am besten mit unserer Sprühflasche, die die Aussaat sanft bewässert, ohne sie fortzuspülen. 

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Außerdem können wir dir nur ans Herz legen, das Saatgut in unserer Anzuchterde vorzuziehen.
Du solltest den Standort allerdings wechseln, wenn die ersten Blätter zu sehen sind. Zu dieser Zeit entstehen auch die kleinen Wurzeln und du solltest die Pflänzchen an einen kühleren Ort stellen, an dem ca. 15-18°C vorherrschen, damit kein Geilwuchs entsteht. Achte jedoch darauf, dass der Standort trotzdem sonnig und hell ist. 

Alles überprüft? Dann geht’s los! 

Wenn du alles an Zubehör parat hast, dann kannst du loslegen. Viel musst du eigentlich gar nicht machen. Fülle deine Anzuchterde in die Anzuchttöpfe oder Anzuchtschalen, gib deine Beetliebe Bio-Samen ca. 3cm tief in die Erde und warte, bis die ersten Keimblätter zu sehen sind. Regelmäßiges Gießen bzw. Bewässern mit einer Sprühflasche solltest du nicht vergessen! Feuchtigkeit mag die Zucchini-Saat, allerdings keine Staunässe.

Ab diesem Zeitpunkt solltest du deine Zucchini-Pflanzen an einen kühleren Ort stellen, an dem sie in Ruhe weiter wachsen können. Wenn die Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind, kannst du die Zöglinge ins Beet setzen. Worauf du dabei besonders achtgeben solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt. Klingt doch bisher alles ganz einfach, oder?

Die Zucchini ins Freiland setzen

Nachdem die Mini-Zucchini ihre Köpfe gen Himmel gereckt haben und bereit sind, stolze Rankgewächse zu werden, setzt du sie ins Beet. Warte die Eisheiligen ab, denn mit Frost kann eine so kleine Pflanze gar nicht umgehen. 

Du solltest den Boden des Beetes schön auflockern und dafür sorgen, dass er viele Nährstoffe enthält, da Zucchini zu den Starkzehrern zählen. Dazu kannst du ihn zum Beispiel mit Kompost düngen. 

Es ist ganz wichtig, dass die einzelnen Pflanzen genug Abstand zueinander haben, wenn du die Zucchini nach draußen ins Freiland setzt. Pro Quadratmeter eine Pflanze ist absolut ausreichend, damit die rankenden Zucchinipflanzen sich schön ausbreiten können. 

Wichtig ist außerdem, dass die Pflanzen sich gegenseitig bestäuben können. Dazu pflanze immer mindestens zwei Zucchini ins Beet.

So gelingt das Zucchini vorziehen

Damit du alles übersichtlich vor dir hast, haben wir dir hier alles noch einmal zusammengefasst.

Was?

Wann?

Wo?

Bewässerung?

Temperatur?

Zucchini-Samen,
Anzuchttöpfe,
Anzuchterde,
Sprühflasche,
Wasser

ab Mitte-Ende April

Anzuchttöpfe,
Anzuchtschalen,
Aussaat direkt ins Beet auch möglich

ausreichend bewässern,
Staunässe vermeiden

20-22°C, wenn die ersten Blätter da sind, etwas kühler - ca. 15-18°C

Wenn du dich für deine Arbeit als Zucchini-Gärtner belohnen möchtest, können wir dir hier ein paar wunderbare Rezepte ans Herz legen. Von klassischer gefüllter Zucchini über Zucchinisuppe bis hin zu Zoodles (Nudeln aus Zucchini) ist hier wirklich alles dabei.

Wir von Beetliebe wünschen dir ganz viel Spaß beim Vorziehen deiner Zucchini und guten Appetit beim Verspeisen deiner selbst geernteten Früchte. 
Wenn du Fragen hast, dann kontaktiere uns über das Kontaktformular - wir helfen dir gern weiter!

Häufige Fragen